17 Schreibtipps von Alfred Hitchcock, die dich zu einem unheimlich guten Schriftsteller machen

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kommentare:2 Kommentare
17 Schreibtipps von Alfred Hitchcock, die dich zu einem unheimlich guten Schriftsteller machen

Alfred Hitchcock sagte:

“Ich muss Ihnen gestehen, die Liebe zum Kino ist mir wichtiger als jede Moral.”

Liebst du das Schreiben?

Wenn du das Schreiben liebst und in deinen Adern anstelle von roten und weißen Blutplättchen große und kleine Buchstaben schwimmen, solltest du wie Hitchcock, King und jeder andere Künstler, der es geschafft hat, auf die Meinung der “hochnäsigen, meist selbsternannten Elite” urinieren und dein Ding machen.

Denn mal ehrlich:

Jedem kannst du es nicht recht machen – versuch also wenigsten, deine Leser zu unterhalten.

Verstehen wir uns?

Hier kannst du von Alfred Hitchcock lernen, wie das funktioniert:

1. “Drama ist ein Leben, aus dem man die langweiligen Momente herausgeschnitten hat.”

Ich mach es für dich kurz:

Ein guter Text ist dann gut, wenn du die langweiligen Dinge herausgeschnitten hast.

Das ist einer der wichtigsten Grundsätze Hitchcocks. Er kannte sein Publikum, er kannte sein Genre und er war ein Meister seines Handwerks. Stellt sich also die Frage, was langweilt deinen Leser?

Nun, von Leser zu Leser ist es unterschiedlich, doch auf diese elementaren Spannungskiller solltest du Jagd machen und sie aus dem Weg räumen:

  1. Beschreibungen: Davon kannst du als Schriftsteller nie zu wenig schreiben, sondern immer nur zu viel. Kurz: Halt dich kurz.
  2. Ausschweifungen: Komm auf den Punkt. Zieh deinen Leser nicht an der Nase entlang, sonst fühlt er sich gelangweilt und veräppelt.
  3. Ausgefallene Wortspiele, die viel zu kreativ sind: Schreibe nicht, weil du angeben willst und zeigen möchtest, was für ein literarischer König du bist.
  4. Du im Mittelpunkt: Es geht nur um dich, dich, und wieder dich.

Kontrolliere deinen Text auf diese 4 Spannungskiller und hack sie aus deinem Text.

2. “Lass deinen Leser so viel leiden, wie möglich”

Was ist damit gemeint?

Ich sag es dir:

Verrate nicht alles auf einmal.

Denn überleg mal – wozu noch weiter lesen, wenn du bekommen hast, was du wolltest?  Zögere die Antwort gerne etwas hinaus. Was ist die Folge? Du erzeugst bei deinem Leser das subtile Gefühl, als hätte er sich die Information und Lösung “verdient”.

Um das zu machen, gibt es viele verschiedene Techniken, die alle auf ein Prinzip zurück führen.

Und dieses Prinzip ist das Geheimnis, warum wir einige Bücher selbst um drei Uhr nachts nicht aus der Hand legen wollen.

Welches ist Prinzip ist das?

Neugier.

Wecke mit deinen Sätzen die Neugier deiner Leser und erzeuge dadurch eines der mächtigsten Gefühle, die du als Schriftsteller schaffen kannst:

Erwartung.

Das Gefühl, das gleich etwas passiert, dass dein Leser im nächsten Satz die Lösung bekommt.

Schreibe deshalb nach dem Motto von Alfred Hitchcock:

“Eine Frau, die sich öffentlich auszieht, gleicht einem Thriller-Regisseur, der im Vorspann die Lösung bekanntgibt.”

Hüte deine Geheimnisse – verrate sie nicht alle auf einmal.

3. Wie du aus treuen Lesern echte Fanhorden machst

In seinen ersten Filme hatte Hitchcock nicht genügen Statisten.

Was tat er also?

Er tauchte selbst immer wieder im Hintergrund auf. Daraus entwickelte sich ein Running Gag:

Irgendwann interessierte sich das Publikum weniger für die Handlung, sondern versuchte Hitchcock zu finden.

Er machte insgesamt 36 Cameo Auftritte in seinen eigenen Filmen.

Was hat das mit Schreiben zu tun?

Jeder hat irgendwann, irgendwo schon über das geschrieben, was du auf deinem Blog veröffentlichst. Alles wurde schon mindestens einmal gesagt und 17 mal durchgekaut.

Deshalb haben viele Blogger ein Problem:

Sie sind wie Toaster – drückt man den (Artikel veröffentlichen)-Knopf, taucht immer dasselbe auf.

Wie kannst du also etwas neues erschaffen?

Durch Cameo Auftritte – deine persönlichen Geschichten und Anekdoten aus deinem Leben.

Deine Erlebnisse machen dich einzigartig. Die Art, wie du mit Ereignissen umgehst, macht dich einzigartig.

Wenn du also persönliche Geschichten erzählst und deinen Lesern die Möglichkeit gibst, ihre Welt aus deinen Augen zu sehen, passiert etwas beinahe magisches:

Du erschaffst unsterbliche Texte, verdienst dir einen Platz im Blogger Universum und machst aus treuen Lesern echte Fans, die süchtig nach deinem Content werden.

4. Das Geheimnis gelungener Texte

Alfred Hitchcock formulierte es so:

„Je gelungener der Schurke ist, umso gelungener ist der Film.“

Was sagt es über die Qualität deiner Texte aus?

Lass es mich dir erklären. Die meisten Menschen haben Probleme. Alle, die behaupten, keine zu haben, lügen. Sonst würden Coaches, Trainer, Psychologen, Therapeuten und Seelenklempner nicht so viel verdienen. Wenn du EIN Problem deines Lesers extrahierst, es auseinander nimmst und in deinem Artikel oder deiner E-Mail adressierst, hast du das, was ein gelungener Text braucht:

Einen gelungenen Schurken – ein Problem, das deinem Leser nicht aus dem Kopf geht.

Jeder, der sich mit diesem Problem identifizieren kann, wird deinen Artikel öffnen. Was ist also dein Ziel?

Dein Ziel sollte sein, mit deinem Artikel EIN Problem zu lösen. Schaffst du es, das Problem deines Kunden in der Luft zu zerreißen und zeigst ihm, wie er zur Lösung kommt, hast du automatisch einen gelungen Artikel, der mit einer höheren Wahrscheinlichkeit geteilt und kommentiert wird.

Wie der Joker in “The Dark Knight” zu Batman sagte:

“Kill you? I don’t wanna kill you. What would I do without you? Go back to ripping off mob dealers? No. No. No! No you – you complete me.”

5. Wenn aus Fakten Bilder werden

Gibt es langweilige Themen, über die man schreiben kann?

Ein berühmter Werbetexter (Ich denke, es war Ogilvy) sagte einmal:

“Es gibt keine langweiligen Themen – nur langweilige Texter, die ihren Job falsch machen.”

Wie verwandelst du also ein “langweiliges” Thema in einen Genuss für deinen Leser? Alfred Hitchcock gibt dir einen Tipp:

“Ich kann keine Fiktion lesen, ohne jede Szene zu visualisieren. Das Ergebnis ist, dass es sich eher um eine Reihe von Bildern als um ein Buch handelt.”

Bilder sind das Ergebnis.

Was ist also zu tun? Füge deinem Text hin und wieder ein literarisches Bild bei.

Das kann ein Vergleich, eine Metapher oder eine Übertreibung sein. Und keine Sorgen, dein Text muss nicht voller Bilder sein.

Es reicht, wenn du ein bis zwei gute Vergleiche oder Metaphern verwendest, als 17 schlechte Bilder in den Text zu quetschen.

6. Verliere nicht die Aufmerksamkeit deiner Leser

Wie schreibst du Texte, die auch über Jahre aktuell bleiben?

Alfred Hitchcock sagt es dir:

“Gib ihnen Vergnügen – das gleiche Vergnügen, das sie haben, wenn sie aus einem Albtraum erwachen.”

Schon mal einen gehabt?

Dieser Moment, wenn du deine Augen aufreißt und mit der größten Erleichterung dieser Welt merkst, dass es nur ein Traum war?

Solch einen Content zu erschaffen ist nicht leicht. Aber hier ist ein  Tipp von Hitch, wie du dahin kommst:

“Die Länge eines Films sollte in einem direkten Verhältnis zum Fassungsvermögen der menschlichen Blase stehen.”

Um es anders zu sagen:

Die Länge eines Satzes sollte in einem direkten Verhältnis zur Aufmerksamkeitsspanne deines Lesers stehen.

Wenn die Sätze länger sind, verliert dein Leser das Vergnügen und du deinen Leser. Was ist zu tun?

Versuche nur einen Gedanken in nur einem Satz zu schreiben. Den darauffolgenden Gedanken packst du in den darauffolgenden Satz.

Was passiert?

Du erhöhst das Tempo in deinem Text. Gibst deinem Leser keine Zeit, sich anderweitig abzulenken.

7. Ein Ausflug zu den Basics:

Alfred Hitchcock sagte so etwas wie:

“Emotionen werden hauptsächlich durch die Augen des Schauspielers erzeugt.”

Hitch nutzte diesen Grundsatz, um die Intensität der Emotionen seines Publikums zu kontrollieren. Er bestimmte, was sein Publikum fühlte, wann es etwas fühlte und wie stark dieses Gefühl war. Was kannst du daraus lernen?

Stephen King verrät es dir:

“Erstens: Um gut zu schreiben, muss man die Grundlagen beherrschen (Wortschatz, Grammatik, Stilistik).”

Welche Textelemente haben welche Wirkung auf deinen Leser? Welche literarischen Mittel sind für dich als Blogger und Schriftsteller essentiell? Was musst du beherrschen, um deinen Leser dahin zu bringen, wo du ihn haben willst?

Merke: Als Schriftsteller bist du der Regisseur deines Textes – du bestimmst, was dein Leser fühlt und was er tut.

Hierzu noch ein Wort vom Meister der Spannung:

„Die Filmtechnik erlaubt einem, alles zu bekommen, was man will, alle Bilder so zu realisieren, die man sich vorgestellt hat. Es gibt also keinen Grund, auf etwas zu verzichten oder sich auf einen Kompromiss einzulassen zwischen dem gewünschten und dem erreichten Bild. Wenn nicht alle Filme wirklich einwandfrei sind, liegt das daran, dass es in unserer Industrie zu viele Leute gibt, die nichts von der Bildsprache verstehen.“

Beherrsche die Basics.

8. “Meistens verbergen die Menschen ihre Gedanken voreinander”

in anderen Worten:

Einige Dinge sollten besser ungesagt bleiben.

Wie Stephen King schon vor 20 Jahren in seiner Biografie schrieb:

“Beschreibung beginnt in der Fantasie des Autors, sollte jedoch in der des Lesers enden.”

Hitchcock war der Ansicht, dass der Fokus einer Szene nicht auf dem gesprochenen Dialog liegen sollte, sondern auf dem, was nicht gesagt wurde.

Was heißt das?

Das bedeutet nicht, dass du in Rätseln schreiben sollst. Viel mehr solltest du all die Dinge aus deinem Text streichen, die überflüssig sind. Die deinen Text verlangsamen. Die mehr Verwirrung stiften, als sie Klarheit geben.

Kürze deinen Text in der Überarbeitung – beschreibe deine Gedanken nicht bis ins kleinste Detail, sondern lass Raum für die Fantasie deines Lesers.

Was passiert dann?

Er interagiert mit deinem Text und kann deine Gedanken mit seinen eigenen vervollständigen.

9. Wie kannst du aus einem schlechten Text, einen halbwegs guten machen?

Wie kannst du einen guten Text in einen großartigen verwandeln?

Humor.

Wie Alfred Hitchcock sagte: “Spannung hat für mich keinen Wert, es sei denn, sie wird durch Humor ausgeglichen.”

Humor ist wie Salz.

Eine Priese kann genau richtig sein, um deinem Leser einen literarischen Genuss zu schenken.

Nimmst du zu viel davon, endest du wie der Hulk in Avengers: Engame – es wird einfach nur lächerlich und niemand nimmt dich ernst.

11. “Show less to do more”

Angst ist oft die Ursache für schlechte Texte

Und viele Schriftsteller stellen diese Angst in ihren Texten zur Schau.

Wie sieht es aus?

Sie schreiben 5 Sätze, wo nur ein einziger gereicht hätte. Was ist die Folge?

Schwammige Formulierungen. Wiederholungen, die sich durch den gesamten Text ziehen. Der Text verliert an Schärfe, weil der Schriftsteller selten auf den Punkt kommt.

Hitchcock sagt es aber genau umgekehrt:

“Show less to do more.”

Kaue deinem Leser nicht jeden Gedanken vor, auf den er selbst kommen kann. Dadurch beraubst du ihm der Möglichkeit, mit deinem Text zu interagieren.

12. Manchmal ist es einsam

Als Alfred Hitchcock den Lifetime Award des American Film Institute, sprach er folgende Worte:

“Ich teile meine Auszeichnung, so wie ich mein Leben, mit Alma.”

Wenn du als Schriftsteller deine Miete bezahlen möchtest und darüber hinaus noch einige Pennys übrig bleiben sollen, damit du mit deiner Frau ins Kino und hinterher in ein Restaurant gehen willst, ist der Weg einsam.

Wie King sagte: “Schreiben ist ein einsamer Job. Wenn man jemanden hat, der an einen glaubt, macht das eine Menge aus. Derjenige muss keine großen Worte darum machen. Der Glaube allein reicht meistens schon.”

Worauf will ich hinaus? Viele Blogger haben ein massives Problem:

Sie sind extrem egoistisch.

Viele würden lieber ihren eigenen Blog zu Boden stampfen, anstatt einen FREMDEN Artikel mit ihren Lesern zu teilen, für den sie nichts im Gegenzug bekommen. Sie wollen nehmen, nehmen und nehmen.

Wie Ben Settle sagte: “give credits to those who deserve it.”

Wenn du eine Idee oder ein Konzept oder Technik von jemandem übernommen hast, dann gib der Person die Anerkennung dafür. Neben vielen anderen Dingen macht es dich vor allem seriös und authentisch. Wenn die “Quelle” noch lebt, baust du dadurch sogar wichtige Beziehungen auf.

13. Ein “Nein” ist erst der Anfang

Als Alfred Hitchcock mit seinem Film “Psycho” zu Paramount Pictures ging, kassierte er eine Absage.

Aus diesem “Nein” wurde Geschichte, Hitchcock der größte Horror Regisseur aller Zeiten und seine Filme zu den besten ihres Genres.

Wie macht dich das zu einem unheimlich guten Schriftsteller?

Nun, was tust du, wenn dir jemand mit einem “Nein” kommt? Gibst du auf? Schmeißt du alles hin? Kündigst du deine Domain?

Ich hoffe nicht.

Ein “Nein” zeigt deine wahre Natur: Willst du es als Blogger, Autor und Schriftsteller wirklich schaffen?

2017 schrieb ich Walter (von Schreibsuchti) eine E-Mail mit einigen Textproben und sagte ihm, dass ich bei ihm arbeiten und sein Schüler sein möchte.

Die Antwort?

Gute Kritik zu meinen Texten und ein höfliches, subtiles Nein (hier ist ein Link zu der E-Mail mit seiner Antwort und die 4 Tipps, die er mir gegeben hat).

Auf sein “Nein” folgten etliche weitere “Neins” von der Verwandschaft, Freunden und Menschen, die es (natürlich) besser wüssten und mir rieten, etwas Vernünftiges zu machen.

Was war das Ergebnis?

Jedes “Nein” war ein Grund mehr, besser zu werden, den Traum fester zu packen und ihm schneller nachzujagen.

Heute, drei Jahre später, arbeite ich bei Schreibsuchti.de und Walter ist mein Mentor.

Was will ich damit sagen?

Wenn dir das nächste mal jemand ein “Nein” als Antwort gibt, ist das für dich nur eine weitere Chance, ein besserer Schriftsteller zu werden.

Wie Eugene Schwarzt in etwa sagte:

“Wenn du nicht versagst, bist du nicht gut. Du musst scheitern. Es schmerzt. Aber es ist der einzige Weg, um das nächste Mal die Trophäe zu erringen.”

14. “Start with an earthquake, followed by rising tension”

Das ist einer der besten Ratschläge für alle, die Content erschaffen:

Starte IMMER mit einem Knall.

Egal ob du deine Artikel mit einem Zitat, mit einer Geschichte, mit einer Provokation beginnst – es muss immer knallen.

Denn was passiert, wenn wir plötzlich einen Knall hören? Wir erstarren, drehen uns um und richten fokussieren unserer Aufmerksamkeit auf das Geräusch. Und wie erschaffst du einen Knaller?

Wie bringst du deinen Leser dazu, seine Gedanken beiseite zu schieben und alle Stimmen in seinem Kopf zu verstummen?

Der erste Satz ist niemals Inhalt.

Er hat nur eine Funktion:

Wie ein Christopher-Nolan-Filmtrailer verrät er dir nur so viel, dass du das Verlangen bekommst, den Film sehen zu müssen.

Schreibe am Anfang also niemals eine Beschreibung. Schreibe niemals, wie du dich fühlst.

Und wenn du mal eine Schreibblockade hast und nicht weiß, wie du anfangen sollst, denk einfach an diese Regel:

Je lauter der Knall, desto besser ist der Satz (gilt nur für den ersten Satz).

15.”Kenne den Unterschied zwischen Rätsel und Spannung”

Alfred Hitchcock sagte:

“Spannung erzeugst du dann, wenn das Publikum mehr weiß als die Figuren im Film.”

Das heißt für dich?

Dein Text ist der Film, du bist der Regisseur und dein Leser die Figur und das Publikum gleichzeitig.

Das bringt dich in eine wichtige Position:

Du weißt mehr als dein Leser. Du kennst den Anfang, das Ende und alles, was dazwischen passiert. Dein Leser sieht nur den Anfang, erahnt das Ende und entdeckt alles, was dazwischen ist.

Wecke die Erwartung deines Lesers. Befriedige sie. Wecke sie erneut.

Und wie machst du das?

Dazu gibt es viele verschiedene Techniken. Sie alle folgen demselben Prinzip. Wenn du diese Techniken beherrschst, bringst du fast jeden Leser dazu, deine Artikel von Anfang bis ende zu verschlingen wie ein hungriger Löwe seine Beute verschlingt.

Wie sehen diese Techniken aus?

Das verrate ich meinen Lesern im Newsletter. Willst du auch? Dann trage dich hier für die Content Revolution ein.

16. Warum Fans Alfred Hitchcock lieben

“Keep things open ended.”

– Alfred Hitchcock

Disney lies das Ende von “Avengers: Infinity War” offen. Das Ergebnis? Avengers: Endgame hat die höchsten Einspielergebnisse der Filmgeschichte.

Christopher Nolan lässt in seinen Filmen IMMER ein offenes Ende. Ergebnis? Kinofans gucken seine Filme in Dauerschleife und versuchen hinter das Geheimnis seiner Message zu kommen.

Wie kannst du als Blogger und Schriftsteller dieses Prinzip für dich nutzen? Hier ist die Antwort:

Gib nicht dein ganzes Wissen kostenlos frei.

Mach es wie der Käsemann – Gib den Besuchern ein Stück zum probieren. Wenn es schmeckt, legen sie gerne ihre Pennys auf den Tisch und holen sich die ganze Scheibe.

Genau so mit deinem Blog:

Wenn du alles kostenlos preisgibst, machst du dich billig und du erreichst niemals den Wert, den du eigentlich haben könntest.

Gib in deinen Artikel also so viel von deinem Wissen preis, dass deine Besucher Appetit auf mehr bekommen, sich in deine Liste eintragen und hinterher zu treuen Lesern, Kunden und Fans werden.

17. „Ich drehe einen vorgeschnittenen Film. Mit anderen Worten, jedes Stück Film ist entworfen, um eine Funktion zu erfüllen.“

Viele Artikel sehen so aus, als hätte der Autor sofort den ersten Entwurf publiziert.

Mach.

Das.

Bitte.

Nicht.

Überarbeite deine Texte.

Lektoriere sie.

Entferne alles, was nicht zum Gesamtbild dient, sondern nur Platzhalter ist.

Überlasse nichts dem Zufall:

„Ich will nie einen Titel als Produzent oder Autor. Ich habe das Design des Films geschrieben. Mit anderen Worten, ich setze mich mit dem Autor zusammen und entwerfe den ganzen Film vom Anfang bis zum Ende.“

Alfred Hitchcock

Hier ist noch ein Bonus:

Hitchcock sagte folgendes:

“Ich habe niemals gesagt, dass alle Schauspieler dumme Kühe sind – ich habe lediglich gesagt, dass man sie so behandeln sollte.”

Wie behandelst du deine Leser?

Hältst du sie für dumm?

Wie auch immer deine Antwort ist – ich möchte mich da nicht einmischen, sondern dir einen wichtigen Tipp geben:

Egal wie intellektuell, belesen oder wie viele Abschlüsse deine Leser haben:

“Schreibe für das Affenhirn”, wie Eugene Schawartz sagte.

Um es anders zu sagen:

Komplizierte Wörter gibt es schon genug auf Wikipedia, benutze lieber die leichten Wörter, die jeder im Alltag spricht.

So versteht dich nicht nur jeder, sondern dein Text fühlt sich mehr an wie ein echter Dialog an.

The End.

Das waren 17 (+1) Tipps von Alfred Hitchcock.

Und wenn du ein Fan von Hitchcock bist oder wenn du jemanden kennst, der seinen Schreibstil mit diesen verbessern könnte, kannst du diesen Artikel gerne teilen.

Bis dahin:

Schreibe unsterbliche Texte und erschaffe Content, der süchtig macht,

dein Alex

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar